Wettbewerbsziele

HOLZBAUPLUS2022/23

Holz plus weitere Naturbaustoffe – so lautet die Formel für eine klimafreundliche, nachhaltige Baukultur. Denn sie ist Teil der Lösung, wenn es darum geht, die Treibhausgasemissionen zu senken. Der Gebäude- und Bausektor nämlich verursacht mit einem Anteil von 40 Prozent weltweit mehr Emissionen als jeder andere Industriezweig.
Zudem sind bei wachsender Bevölkerungszahl und mit steigender Lebenserwartung nachhaltige Konzepte im Bereich Bauen und Wohnen dringend erforderlich. Wandelbare Strukturen mit nutzungsneutralen Grundrissen ermöglichen Kommunen Flexibilität bei der steigenden Nachfrage nach Wohnungen, Büroflächen und Parkplätzen. Neue Wohnformen mit Gemeinschaftsbereichen, reduziertem Flächenverbrauch und fortschrittlichen Energiekonzepten aus erneuerbaren Ressourcen sind die Zukunft.
Die Sanierung und Revitalisierung vorhandener Gebäudestrukturen im urbanen und ländlichen Kontext vermeidet neue Bodenversiegelung, reduziert den Rohstoffverbrauch, schafft qualitativ hochwertigen Wohnraum und trägt so wesentlich zum Erreichen der Klimaschutzziele bei.

Auch dabei stehen Holz und natürliche oder biobasierte Bau- und Dämmstoffe obenan. Das Spektrum nachwachsender und biobasierter Materialien als Ausbau- und Dämmstoffe, als klima- und gesundheitsfreundliche und als ästhetische, sinnlich erfahrbare Werkstoffe hat sich dank moderner Technologien inzwischen erheblich erweitert.

Oberstes Ziel des Bundeswettbewerbs HolzbauPlus 2022/23 ist es also, das klimafreundliche Bauen zu fördern und die nachhaltige Baukultur zu würdigen. Mit dem Ausloben des Wettbewerbs lenkt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) die öffentliche Aufmerksamkeit auf mit ganzheitlicher Materialwahl errichtete und nachhaltig funktionelle Gebäude.
Die eingereichten Bauprojekte sollen exemplarisch für neue Ideen zur Nachnutzung vorhandener Gebäudestrukturen stehen und deutliche Anreize geben für eine innovative Architektur mit Holz und weiteren nachwachsenden Baustoffen, ausgestattet mit zukunftstauglichen Nutzungs- und Energiekonzepten.

Online-Bewerbung

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Wichtig: Einreichung der Projektangaben (Online-Formular) müssen spätestens bis 28.10.2022 online bei der FNR eingehen. Die Zusendung der von allen Beteiligten unterschriebenen Teilnahmeerklärung muss ebenfalls spätestens bis 28.10.2022 per Post an die FNR versandt werden (Poststempel).

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